Stockbetrunken: Mit vier Promille in Ausnüchterungszelle

Karlsruhe (pol/as) Am Karlsruher Hauptbahnhof haben Bundespolizisten am Wochenende zur Sicherheit einen Mann mitgenommen, der so viel Alkohol intus hatte, dass er nicht mehr allein gehen oder stehen konnte - er hatte vier Promille intus. Seinen Rausch durfte der Karlsruher in der Ausnüchterungszelle ausschlafen. Ein so hoher Alkoholpegel ist bei den meisten Menschen lebensgefährlich.

Streife musste eingreifen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag nahmen Beamte der Bundespolizei einen 27-Jährigen im Hauptbahnhof Karlsruhe in Schutzgewahrsam, der über vier Promille hatte. Der total betrunkene Mann lag auf dem Boden, als die Beamten ihn fanden und war orientierungslos. Er konnte sich nicht alleine auf den Beinen halten und nur mit vereinten Kräften zum Revier gebracht werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über vier Promille. Nach Untersuchung durch den Polizeiarzt verbrachte der aus Karlsruhe stammende Mann die nächsten Stunden in der Ausnüchterungzelle.

Vier Promille sind lebensgefährlich

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erläutert die Folgen von so viel Alkohol im Körper auf ihrer Homepage: "Wie Alkohol wirkt, hängt sehr stark von der Menge ab, die jemand trinkt. Je nachdem wie hoch die Blutalkoholkonzentration ist, lassen sich unterschiedliche psychische und körperliche Veränderungen beobachten. Die folgende Übersicht gilt für Erwachsene. Bitte beachten Sie, dass Kinder und Jugendliche wesentlich empfindlicher auf Alkohol reagieren. Für Kleinkinder sind schon 0,5 Promille Blutalkohol lebensgefährlich."

Das passiert mit steigendem Pegel:

ab 0,3 Promille

  • leichte Verminderung der Sehleistung
  • Nachlassen von Aufmerksamkeit, Konzentration, Kritik-/Urteilsfähigkeit, Reaktionsvermögen
  • Anstieg der Risikobereitschaft

ab 0,8 Promille

  • ausgeprägte Konzentrationsschwäche
  • Einschränkung des Gesichtsfeld um 25 % (Tunnelblick) und verminderte Sehfähigkeit
  • Reaktionszeit um 30-50 % verlängert
  • Gleichgewichtsstörungen
  • zunehmende Enthemmung
  • Selbstüberschätzung

1,0 bis 2,0 Promille:

  • weitere Verschlechterung der Sehfähigkeit, des räumlichen Sehens
  • Reaktionsfähigkeit erheblich gestört
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Verwirrtheit, Sprechstörungen
  • Orientierungsstörungen
  • gesteigerte Enthemmung und Verlust der Kritikfähigkeit
  • erhöhte Aggressionsbereitschaft

2,0 bis 3,0 Promille:

  • starke Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen
  • Erbrechen
  • Verwirrtheit
  • kaum noch Reaktionsvermögen, Muskelerschlaffung
  • Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen

3,0 bis 5,0 Promille:

ab 3,0 Promille:

  • Bewusstlosigkeit
  • Gedächtnisverlust
  • schwache Atmung
  • Unterkühlung
  • Reflexlosigkeit

ab 4,0 Promille:

  • Lähmungen
  • unkontrollierte Ausscheidungen
  • Koma mit Reflexlosigkeit
  • Atemstillstand und Tod


 

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