Bundesgerichtshof: ist Bier bekömmlich?

Karlsruhe (er) - Mit welchen Begriffen darf für Bier geworben werden? Brauereichef Gottfried Härle bewirbt sein Bier als "bekömmlich" und klagt seit 2015, dass man ihm das verbieten will. In drei Instanzen hat er bereits verloren, nun muss der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheiden.

Der Berliner Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hatte eine einstweilige Verfügung gegen den Bierbrauer erwirkt und die Werbung mit dem Begriff "bekömmlich" ist seit 2015 untersagt.  Der Berliner Verein hält den Begriff "bekömmlich" für eine gesundheitsbezogene Aussage und das ist für alkoholhaltige Getränke mit mehr als 1,2 Prozent in der EU verboten. 

In der Verhandlung dürfte es also vor allem um die Interpretation des Wortes "bekömmlich" gehen. Und dabei müssen die Juristen wohl eher als Sprachwissenschaftler arbeiten und die Bedeutung des Wortes genau untersuchen.

 

 

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