Aufräumen nach den Unwettern, besseres Wetter am Wochenende

Wasser in den Kellern, Schlamm auf den Straßen: In einigen Ortschaften des Landkreises Karlsruhe haben schwere Gewitter zu Überflutungen geführt. Betroffen waren besonders die Städte Kraichtal und Östringen. Dort rückten die Feuerwehren von Dienstagnachmittag bis in den Morgen hinein zu rund 90 Einsätzen aus. Verletzt worden sei niemand, sagte der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands, Fabian Geier, am Mittwoch.

In Kraichtal schossen Schlammmassen von einem Abhang in den Neubau eines Wohnhauses. Wo die Kanalisation das Wasser nicht mehr aufnehmen konnte, wurden die Straßen zu Bächen. Nach Angaben des Stadtbauamtes in Östringen gab es zwar keine Schäden an der Infrastruktur wie Straßen oder Fußwegen. Aber die Laufbahn eines Sportplatzes sei von Schlamm überflutet worden und müsse gereinigt werden.

Grund für die räumlich eng begrenzten starken Niederschläge waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Gewitterzellen, die sich wegen fehlenden Windes in der Höhe kaum bewegten. Dort, wo es am stärksten regnete, gibt es keine Messstation des DWD, so dass keine exakt gemessenen Werte vorliegen. Radardaten zufolge waren es rund 30 bis 60 Liter Regen je Quadratmeter innerhalb von ein bis zwei Stunden, sagte Meteorologe Paul Dilger. An einer Messstation der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Calw im Nordschwarzwald fielen gut 61 Liter je Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden.

Auch für den Mittwoch hatte der DWD vor starken Gewittern im ganzen Land gewarnt. Starkregen bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und Hagel seien möglich gewesen. Örtlich könnten auch 30 bis 60 Liter erreicht werden.

Zum Wochenende soll nach der Vorhersage des DWD mit einer südwestlichen Strömung trockenere Luft nach Baden-Württemberg kommen, so dass die Gewitterneigung deutlich abnimmt. In der Rheinebene kann es bei Sonnenschein bis zu 30 Grad warm werden. Über dem Bergland können aber weiterhin Wolken aufquellen. Für Karlsruhe sind aber nur Maximalwerte von bis zu 28 Grad realistisch, wärmer wird am Kaiserstuhl werden.

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