KMK: Messe Karlsruhe mit gleich drei Bestwerten in der Bilanz

Karlsruhe (pm) – Die Aufsichtsratsvorsitzende der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK), Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, blickt äußerst zufrieden auf die Bilanz des Messe- und Kongressgeschäfts für 2017: „Die KMK hat ein weiteres Mal ihre ambitionierten Ziele übertroffen und bewiesen, dass das in sie gesetzte Vertrauen berechtigt ist. Die wesentliche Ursache für den Rekord bei Umsatz und Deckungsbeitrag sehe ich in der überdurchschnittlich guten Entwicklung der Eigen- und Gastveranstaltungen in der Messe. Dafür danke ich den Mitarbeitenden und dem Management der KMK herzlich.“

Die Bilanz der KMK für das Jahr 2017 weist einen Gesamtumsatzerlös von 33 Millionen Euro aus. Damit erzielt die Gesellschaft den bisher höchsten Umsatz ihrer Firmengeschichte. Allein in den zurückliegenden acht Jahren wurden die Umsatzerlöse fast verdoppelt.

Operatives Ergebnis nahm 8-Millionen-Euro-Hürde
Das operative Ergebnis (Deckungsbeitrag II) stieg auf 8,1 Millionen Euro und lag damit um 0,6 Millionen Euro über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2016 und zwei Millionen Euro über dem Plan. In den zurückliegenden acht Jahren wurde der erwirtschaftete Deckungsbeitrag II mehr als verdreifacht. KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz unterstreicht die hervorragende Entwicklung: „Zahlreiche Eigen- und Gastveranstaltungen in Karlsruhe überzeugten bei den drei im Messewesen wichtigen Parametern – Aussteller, Besucheranzahl und belegte Fläche – und konnten mit zweistelligen Zuwachsraten punkten. Und auch das Kongressgeschäft entwickelte sich vor dem Hintergrund der nur zeitweise nutzbaren Stadthalle besser als geplant.“ 
Obwohl die Stadthalle ab Juni 2017 nicht mehr vermietet werden konnte und somit die Anzahl werthaltiger, budgetstarker Großkongresse am Standort Festplatz gegenüber dem Vorjahr rückläufig war, liegt das operative Ergebnis dieses Geschäftsbereiches nur 0,3 Millionen Euro unter dem Vorjahresabschluss.

Besucherzahl steuert auf die Million zu
Im turnusbedingt stärkeren Messejahr 2017 wurden insgesamt 42 Messen veranstaltet, an denen sich 8.013 Aussteller beteiligten. Die Besucherzahl überstieg erstmalig seit Bestehen der Gesellschaft die Marke von 800.000 und lag bei 800.174 Besuchern. 

Betriebsergebnis besser als geplant
Durch die weit über den Planungen liegenden Deckungsbeiträge in den Bereichen Messe und Kongress konnte die KMK eine Verbesserung des Betriebsergebnisses 2017 um 0,8 Millionen Euro gegenüber dem Wirtschaftsplan auf -11,2 Millionen Euro erreichen. In diesem Ergebnis ist bereits eine erhöhte Zuführung zur Vorsorgerückstellung für das Messegelände berücksichtigt, um zukünftig notwendige Maßnahmen, beispielsweise zur Gewährleistung der Betriebs- und Veranstaltungssicherheit, umsetzen zu können.

Zukünftige Entwicklung der KMK braucht lokales Umfeld
Für die weitere positive Entwicklung benötigt die KMK entsprechende Voraussetzungen – auch im lokalen Umfeld. Verkehrsinfrastruktur, Hotelkapazitäten oder auch tourismusnahe Serviceangebote müssen Schritt halten mit der Entwicklung des Messe- und Kongress-Standortes.

Hier trifft die Stadtverwaltung Vorsorge: Beispielsweise gibt es einen ersten Investor im Bereich Hotellerie, der konkret ein Motel One an der Kriegsstraße errichten wird. Und ein weiteres Grundstück wurde durch die Verwaltung ausgewiesen und wird nun potentiellen Investoren aus dem Bereich Hotellerie angeboten.

Zur zukünftigen Entwicklung der KMK äußert sich Gabriele Luczak-Schwarz: „Natürlich ist uns bewusst, dass die verzögerte Wiedereröffnung der Stadthalle das Kongressgeschäft belasten wird. Wir suchen hier intensiv nach Lösungen und versuchen mit Überplanungen und noch weiterer Straffung von Abläufen die Verzögerung so gering als möglich zu halten.

Gleichzeitig wird die KMK die überdurchschnittlich starke Entwicklung ihrer Eigen- und Gastmessen dadurch weiter befeuern, dass sie neue, digitale Wege geht und damit auch neue Erlös-Quellen erschließt. Dafür wird sie in den nächsten Jahren – wie alle deutschen Messeplätze – im Rahmen der bestehenden Mittelfristplanung in die Digitalisierung investieren.“

 

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