Überraschungsbesuch von Regina Halmich in Rheinstetten

Rheinstetten (cmk) „Auf geht’s das schafft ihr“, „ihr seid noch jung!“ hallt es gestern Abend (Mittwoch) über den Sportplatz des 1. SV Mörsch in Rheinstetten. Bei genauerer Betrachtung quälen sich zu diesem Zeitpunkt 17 Frauen der Damenfußballmannschaft auf elektronische Musik durch ein hartes Ausdauertraining und werden dabei von niemand geringerem als der früheren Boxweltmeisterin Regina Halmich angeleitet.

Überraschte Gesichter

Die Damen staunten nicht schlecht, als sie im Kollektiv aus der Kabine kamen. Vor ihnen stand Regina Halmich, völlig unerwartet. Was sie nicht wussten: Ihr Trainer Chris Rubertino ist ein alter Freund der Boxerin und hat sie daher als Überraschungsgast eingeladen, allerdings nicht nur zum Plaudern. „Ich hatte früher schon einmal die Ehre, mit Regina zu trainieren und wusste daher aus eigener Erfahrung, was auf die Mädels zukommt. Daher habe ich mir das heute erspart“, witzelt der Trainer bei der Frage, warum er selbst nicht mitgemacht hat. Halmich übernahm eine ganze Trainingseinheit und brachte die Damen dabei an ihre Grenzen. Die ehemalige Boxweltmeisterin freute sich sichtlich auf die bevorstehende Stunde: „Es macht mir extrem viel Spaß Leute zu trainieren, die Lust haben sich sportlich zu betätigen. Gerade bei Frauen ist es schön, da findet man immer sofort einen Draht zueinander.“

Harte Trainingseinheit und zufriedene Gesichter

Zu Beginn gab es eine klare Ansage an die Spielerinnen. So müsse man in beiden Sportarten, im Fußball sowie im Boxen, eine gewisse Robustheit und Kraft mitbringen. Daher kombiniert Halmich Kniebeugen, Liegestütze und Sit-ups mit Elementen aus „Fitbo“ und „Tae Bo“ – sie ergänzt also normale Kraftübungen mit Einheiten aus dem Kampfsport (Boxen, Kickboxen). Damit hat sie ein anspruchsvolles Training zusammengestellt - die hochroten Köpfe und verzweifelten Blicke der Spielerinnen geben ihr Recht. Aber auch die frühere Boxerin gibt einhundert Prozent: „Ich trainiere oft auch Firmen und in verschiedenen Gyms, das ist das was mir Spaß macht und was ich kann. Da hab ich einfach viel Erfahrung.“

Lockere Stimmung und hohe Motivation

Mit freundlich motivierenden Sätzen wie „Ja, das tut weh“ und „ihr könnt das nur nicht machen, wenn ihr Knieprobleme habt – aber ihr habt keine Knieprobleme!“ schafft es Halmich, dass die jungen Sportlerinnen ihr Bestes geben und das Programm bis zum Schluss konzentriert durchziehen. Für eine aufgelockerte Stimmung sorgt außerdem Regina Halmichs kleiner Chihuahua „Giny“, der laut ihrer Aussage „der Boss im Training“ ist und währenddessen immer wieder zu seinem Frauchen rennt. Nach einer Stunde ist die „Halmich-Einheit“ dann geschafft: „Es war sehr anstrengend, zwischendurch haben alle mal geschwächelt aber sich dann auch wieder aufgerafft. Ich bin stolz, dass es alle bis zum Ende durchgezogen haben“, sagt Sandra Heitz, Spielerin beim 1. SV Mörsch, nach dem Training. Auch die Boxerin ist zufrieden und bedankt sich abschließend bei ihren Schützlingen: „Ihr wart super Mädels!“.

 

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