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Kopfkino bei Alois Schwartz: KSC startet mit Leidenschaft aus der Pause

Karlsruhe (che) Mit dem Sieg gegen die SpVgg Unterhaching macht der Karlsruher SC dort weiter, wo er im Dezember aufgehört hat: fließig Punkte sammeln für den Wiederaufstieg. Coach Alois Schwartz war vor allem mit der zweiten Halbzeit zufrieden.

"Ein bisschen zu passiv"

Als es in die Pause ging, wussten die KSC-Fans noch nicht so richtig, ob das heute das nächste Unentschieden gibt oder ob die elf Profis auf dem Rasen den Schalter noch umlegen können. Zwar brachte Fabian Schleusener die Karlsruher durch sein achtes Saisontor in Führung (20.), jedoch glich Unterhaching durch Orestis Kiomourtzoglou gut zehn Minuten später wieder aus. "Wir haben uns in der ersten Halbzeit ein bisschen zu passiv verhalten und dem Gegner zu oft den Ball überlassen. Dadurch sind wir nicht so in die Zweikämpfe gekommen", war KSC-Coach Alois Schwartz nicht mit der Leistung seines Teams einverstanden.

Schwartz stolz auf Mannschafts-Leistung

"In der zweiten Halbzeit wollten wir dann alles besser machen", blickte Schwartz auf die Kabinenansprache zurück. Seine Spieler scheinen den Worten des Trainer gut zugehört zu haben. Der KSC kam mit Druck aus der Pause und bis auf eine Chance, die Benjamin Uphoff über die Latte lenkt, blieb Unterhaching ungefährlich. "Wenn man da die Augen schließt und das Kopfkino einschaltet, weil man als neutraler Zuschauer zum Fußball geht, dann stellt man sich genau so eine zweite Halbzeit vor: mit Leidenschaft, mit Feuer, mit Mut nach vorne gespielt, sehr viele Abschlüsse", freute sich Schwartz über die Leistung in der zweiten Hälfte.

KSC will gegen Bremen Serie fortsetzen

"Was mich richtig stolz macht, ist, dass diese Mannschaft das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Dieser Siegeswille in der Truppe war bei jedem Zweikampf zu sehen", lobte Schwartz sein Team. Der Karlsruher SC klettert durch den Sieg auf den siebten Tabellenplatz der 3. Liga und liegt damit nur noch sechs Punkte hinter dem Relegationsrang, hat aber noch ein Spiel weniger als der derzeit Dritte SV Wehen-Wiesbaden. Am Samstag geht es erneut zu Hause gegen die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen - da will der KSC seine Serie natürlich fortsetzen.

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