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Karlsruhe (ln). Serdar Dogan, ein aus Karlsruhe stammender Regisseur, hat mit dem Film „Der 8. Kontinent“ ein großes Projekt verwirklicht: „Der 8. Kontinent“ spielt auf allen Kontinenten der Erde und handelt von einer jungen Frau, die den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllt.

Die 22-jährige Lena erfährt aus den hinterlassenen Briefen ihrer Mutter, gespielt von Cosma Shiva Hagen, dass sie den großen Wunsch hatte zusammen mit ihr die Welt zu umrunden. Entschlossen tritt Lena die Reise nun alleine an. Eine Reise auch zu sich selbst.

regio-news.de Mitarbeiterin Louisa Neubauer hat sich mit Serdar Dogan unterhalten.

Der Film erzählt von einer jungen Frau, die eine große und spannende Reise antritt, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen. Waren ihre Dreharbeiten auch wie eine große, spannende Reise um die Welt?
Serdar Dogan: Es war ein großes Abenteuer vor und hinter der Kamera. Wir haben ja weltweit auf jedem Kontinent gedreht. Jede Station war komplett anders. Es war unfassbar spannend. Wir hatten insgesamt nur 36 Tage Zeit alle Orte zu bereisen, daher war alles sehr durchgetaktet. Ich hatte immer die große Befürchtung, dass eine Naturkatastrophe unseren Flugplan durcheinander bringt, zum Beispiel ein Vulkanausbruch oder ein Orkan. Aber das Schicksal hat es gut mit uns gemeint. So hatten wir "nur" mit vielen Jetlags zu kämpfen. Aber auch das immer wieder erneute Eintauchen in fremde Kulturen war erstaunlich und unheimlich aufregend in jeder Hinsicht. Manche Stationen waren auch nicht ungefährlich. Rio empfand ich beispielsweise als eine gefährtliche Stadt. Man konnte die Spannung in der Luft regelrecht spüren und wir hatten auch die eine oder andere sehr brenzlige Situation. Aber ebenso gab es so viele euphorische Glücksmomente. Für mich persönlich wwar Australien ein Highlight, da ich dort meinen Onkel treffen konnte, der uns wiederum tatkräftig bei den Dreharbeiten unterstützt hat. Und ich habe zum ersten Mal seine Kinder und seine Frau kennengelernt. Das war sehr schön.

Sie hatten recht wenig Geld zur Verfügung, wie konnten Sie diesen Film trotzdem realisieren?
Dogan: Man hatte mir im Vorfeld versichert, dass dieser Film für kleines Budget nicht machbar sei. Daher hatte ich viele Absagen von finanziellen Förderstellen. Aber wie das so ist hat mich das nur noch mehr angespornt. Geht nicht, gibt`s nicht. Mein Team und ich waren überzeugt von dem Projekt und wir haben alle Möglichkeiten ausgewertet. Letzenendlich wurde das Minimal-Budget durch Privatinvestoren und Crowdfunding im Internet finanziert. Es gab so viele Menschen, die uns unterstützt haben, das war schon toll. Denen bin ich allen sehr dankbar, denn andernfalls gäbe es den Film nicht. Mit viel Geld können viele, aber mit wenig ist es eine ganz andere besondere Herausforderung. Durch unsere privaten Unterstützer hatten wir dann sozusagen den nötigen finanziellen Rückenwind.

Sie haben ja eine „Starbesetzung“ in Ihrem Film, darunter Cosma Shiva Hagen - wie haben Sie sie für Ihren Film gewinnen können? Und wie war die Zusammenarbeit mit ihr?
Dogan: Ich habe Cosma ganz offiziell über ihre Agentin kontaktiert, die von dem Projekt auch überzeugt war. Und als Cosma dann das Drehbuch und das Projekt auch gefallen hat und sie uns zugesagt hat, war die Freude riesig. Die Zusammenarbeit mit ihr war toll. Sie ist eine unheimlich sympathische und energiereiche Frau. Sie ist zudem eine tolle Schauspielerin und auch ihre Synchronstimme ist unheimlich kraftvoll und sensibel zugleich. Sie gibt dem Film eine ganz besondere Note, denn man hört die Stimme der Mutter, welche von Cosma gespielt wird, im Film in mehreren Rückblenden, während sie Briefe an ihre Tochter zu jedem Geburtstag geschrieben hat. Das war stimmlich auch eine ganz besondere Herausforderung, welche Cosma total überzeugend und sehr ergreifend rüberbringt.

Informationen
Mit Anwesenheit des Regisseurs ist "Der 8. Kontinent" am 2. Mai in der "Schauburg" zu sehen. Mehr Informationen unter www.schauburg.de

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