Erfolgreiches Halbfinalspiel: Rhinos besiegen die Eisbären Heilbronn

Hügelsheim/Heilbronn (dnw) Der ESC Hügelsheim hat den ersten Schritt im Playoff Halbfinale der Eishockey-Regionalliga erfolgreich zurückgelegt und am Freitagabend beim EHC Heilbronn mit 4:3 gewonnen. Dem Vierten der Vorrunde fehlt somit noch ein Sieg um in das Finale einzuziehen.

Vor 978 Zuschauern, davon 100 lautstarken Fans aus Hügelsheim begannen die Rhinos mit viel Druck und ließen den Gastgebern keinen Raum zur Entfaltung. Folgerichtig erzielte Iven Rösch nach fünf Minuten die Hügelsheimer Führung. Zur Mitte des ersten Drittels kamen dann aber auch  die Eisbären im Spiel an und markierten den Ausgleich durch Manuel  Pfennig  (13.).

Rhinos zeigen Herz und Leidenschaft beim Spiel

Im Mittelabschnitt kamen die Hausherren besser aus der Kabine. 95 Sekunden waren gespielt als Igor Filobok durch die Reihen der Rhinos tanzte und den Meister in Überzahl erstmals in Führung brachte. Doch auch die Badener wussten sich zu befreien und gerade als eine Strafzeit gegen Heilbronn abgelaufen war stand Math Fleury goldrichtig zum Ausgleich (26). Die Freude der mitgereisten Fans hielt allerdings nur 40 Sekunden an, ehe Benjamin Broziczek die neuerliche Führung gelang. Hin und her ging nun das hochklassige Spiel. Altstar Rouven Siel, der bislang nur zuschauen durfte und von Trainer Jancovic nach 29 Minuten den ersten Einsatz erhielt, quittierte dies mit seiner ersten Puckberührung und dem 3:3.

Ein Geschenk für Geburtstagskind Andy Mauderer

Der letzte Abschnitt war an Dramatik kaum zu überbieten. Es gab Chancen auf beiden Seiten doch der aufopferungsvolle Einsatz beider Teams versagte einen weiteren Treffer. Bis die Uhr 54:42 anzeigte und die Rhinos in Überzahl gerieten. Geburtstagskind Andy Mauderer gewann das Bully und spielte mustergültig zu Math Fleury, der sich bei seinem Flügelstürmer mit der 4:3 Führung bedankte. 130 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit erhielten auch die Rhinos noch eine Strafe. Die Eisbären nahmen ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und zogen mit zwei Spielern mehr ihr gefürchtete Powerplay auf.

Rückspiel am Samstag am Baden-Airpark

Mit Herz und Leidenschaft warfen sich die Rhinos in die Schüsse und hatten Glück, dass der Innenpfosten für den schon geschlagenen Christian Sess rettete. Der Schlusspfiff erlöste Fans und Mannschaft. Am nächsten Samstag kommt es nun zum Rückspiel am Baden Airpark.  Der Verein empfiehlt vom Vorverkauf gebrauch zu machen.

 

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