Siegesserie geht weiter: Rhinos besiegen die Eisbären Eppelheim mit 6:5

Hügelsheim (ndm) Die Siegesserie der Baden Rhinos geht weiter. Auch im dritten Spiel landeten die mittelbadischen Eishockeycracks den dritten Sieg und bezwangen vor 600 Zuschauern die Eisbären Eppelheim nach Penaltyschießen mit 6:5 (2:3/1:1/2:1).

Eisarena wird zum Hexenkessel

Vom ersten Bully weg drückten die Hausherren mächtig auf das Gaspedal und gingen durch einen abgefälschten Schuss bereits nach 136 Sekunden in Führung (Johnson). Weitere zwei Minuten später befanden sich die Rhinos in doppelter Überzahl, was Math Fleury per Alleingang zum 2:0 ausnutzte. In der verbleibenden Überzahl verpassten es die 09er allerdings den dritten Treffer nachzulegen. So berappelten sich die Gäste und fanden ihrerseits zurück ins Spiel. In der neunten Minute traf Lars White zum Anschluss, in der 16. Minute Michael Dorfner zum Ausgleich. Inzwischen hatten die Kurpfälzer das Spiel an sich gerissen und gingen durch Thomas Korte in der Schlussminute des ersten Drittels sogar verdientermaßen in Führung. Der Mitteldurchgang war dagegen schwere Kost. Beide Mannschaften egalisierten sich weitestgehend in der neutralen Zone und hatten jeweils nur acht Torschüsse zu verzeichnen. Tore fielen aber doch. Zuerst war Eisbärenkapitän Tim Brenner eingeladen, aus der eigenen Zone in das Drittel der Rhinos zu spazieren und das 2:4 zu erzielen. Es schien als habe sich das Blatt vollends zugunsten der Gäste gewendet, zumal diese das Mitteldrittel auch noch in Überzahl beenden durften. Doch statt den Sack zuzumachen fing Denis Friedberger den Puck ab und schickte Andy Mauderer auf die Reise, der Fans und Teamkollegen mit seinem 3:4 Anschlusstreffer neuen Mut gab. Dieser Aufschwung übertrug sich in das Schlussdrittel, wo nicht nur die Rhinos ein Feuerwerk entfachten sondern auch die Fans die Eisarena in den berüchtigten Hexenkessel verwandelten.

Die "Hornets" zu Gast im Airpark

Getragen von der Kulisse war es Youngster Jonathan Koch, der jeweils den Ausgleich zum 4:4 (46.) und –nachdem Marcus Semlow in Überzahl die letzte Eisbärenführung (50.) gelang- zum umjubelten 5:5 (51.) erzielte. In den letzten neun Minuten rollte ein Nashornangriff nach dem anderen auf das Eppelheimer Tor zu. Doch die Bemühungen blieben in der regulären Spielzeit ohne weiteren Erfolg. So musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden. Hier standen vor allem die Torhüter im Fokus. Beide Keeper hielten die ersten vier Versuche. Dennis Wather traf im fünften Versuch für seinen ESC. Max Häberle parierte auch den letzten Versuch der Eisbären und hielt abermals den Sieg fest. Am Wochenende wartet schon der nächste Leckerbissen, wenn am Freitag der Meister aus Zweibrücken am Airpark gastiert.

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