Baden Rhinos vs. Mad Dogs: Nashörner bezwingen den Aufsteiger

Hügelsheim/Mannheim (pm) Die erste der beiden Pflichtaufgaben haben die Baden Rhinos aus Hügelsheim beim Gastspiel am Samstag in der Mannheimer SAP-Arena gelöst. Mit 4:2 bezwangen die mittelbadischen Eishockeycracks den Aufsteiger und rückten vor dem heutigen Rückspiel am Baden Airpark auf den fünften Tabellenplatz vor.

Nashörner kämpfen sich auf den 5. Tabellenplatz

Es war eine über weite Strecken zähe Angelegenheit, die dem Favoriten aus Hügelsheim höchste Konzentration abverlangte. Die Mad Dogs standen im Stile von Trainerlegende Hans Zach tief an der eigenen blauen Linie und warteten die Durchbrechungsversuche der Rhinos ab um bei eigenem Puckgewinn mit schnellen Kontern selbst torgefährlich zu werden. Erst nach fünf Minuten konnten sich die Nashörner erstmals in der gegnerischen Zone festsetzen und hatten bei zwei Pfostenschüssen Pech, nicht eher in Führung zu gehen. So dauerte es bis zur 13. Minute, ehe Noel Johnson in seiner Heimatstadt die Hügelsheimer Führung bejubeln konnte. Ein knapper Vorsprung, der durch einige Unsicherheiten in der ESC-Abwehr gut und gerne hätte verpuffen können, aber auch dank einer wachen Torhüterleistung von Max Häberle bis zur ersten Drittelpause Bestand hielt.

Im Mitteldurchgang zeigte sich das gleiche Schaubild. Die Rhinos machten das Spiel, Mannheim wartete ab und kam immer wieder zu guten Möglichkeiten. Doch wie im ersten Abschnitt waren wieder 13 Minuten gespielt ehe Math Fleury, der auf Grund seiner vergessenen Eishockeytasche in einer Leihausrüstung aufspielte, mit einem Flachschuss das 2:0 erzielte. Nur eine Minute später hatten die Rhinos großes Glück, dass Mannheim in Überzahl aus drei Metern über das leere Tor schoss, nachdem Häberle bereits geschlagen war.

Rhinos und Mad Dogs trennen sich mit 4:2

Auch zu Beginn des Schlussdrittels durften sich die Mad Dogs in Überzahl versuchen und wussten offensichtlich nicht um die Torgefahr des kanadischen Unterzahl-Duos  Duhamel / Fleury, die wie gegen Schwenningen und Bietigheim zuvor auch in Mannheim zuschlugen und den sich bietenden Platz auf dem Eis zu ihrem Vorteil zum 3:0 durch Cedrick Duhamel nutzten (43.). Die sicher geglaubte Führung bekam allerdings zehn Minuten vor dem Ende einen ersten Riss, als Christian Adamczak von der blauen Linie einen hohen Schuss auf das Tor schlenzte und den vielen Verkehr vor Häberle zum Anschlusstreffer nutzte. Dieser Treffer hatte Wirkung, denn Mannheim schnappte plötzlich die zweite Luft und machte früh Druck auf die Aufbauspieler. Die Folge war der zweite Treffer durch Julian Reiss, der freistehend vor Häberle den Nachschuss im Tor unterbringen konnte. Nun zeigte sich allerdings die größere Erfahrung im Team der Rhinos. Denn während Mannheim noch an den Ausgleich glaubte, rückte Noel Johnson die mittelbadische Eishockeywelt wieder in ihre Ordnung und erlöste sein Team und die mitgereisten Fans nach schöner Passstafette über Böcherer und Walther mit dem 4:2.

Heute Rückspiel am Airpark

Diesen Spielstand verwalteten die Rhinos nun souverän über die Zeit, was dank gefrusteter Mad Dogs vier Sekunden vor dem Schlusspfiff noch zu einer Keilerei führte und damit reichlich Adrenalin für das 21 Stunden spätere Rückspiel am Airpark freisetzen sollte.

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