Erfurt (dnw). Aufstiegsanwärter gegen Abstiegskandidat hieß es beim Aufeinandertreffen des Karlsruher SC und Rot-Weiß Erfurt. Der KSC wurde seiner Favoritenrolle nach 90 Minuten mit dem 3:1(2:1)-Sieg gerecht.

KSC-Coach Alois Schwartz hatte der Elf das Vertrauen geschenkt, die auch gegen SG Sonnenhof Großaspach siegreich war. Mehr Aggressivität hatte der Coach der Karlsruher gefordert.

Während in den ersten Minuten keine Mannschaft gefährlich wurde, waren es die Badener, die mehr Zug zum Tor hatten.

Kopfball-Tor durch Schleusener

Immer wieder suchten sie ihre Chance und fanden sie auch in der neunten Minute. Marvin Wanitzek rbachte die Ecke genau zu Daniel Gordon, der frei zum Schuss kam, die Kugel aber knapp am Tor vorbei schoss. Der Wildpark-Trupp war nun am Drücker.

Und wer sonst, als Fabian Schleusener (12.) hätte die Fahrlässigkeit der Erfurter Abwehr ausnutzen sollen. Nach Pass von Marcel Mehlem war er zwar zuerst noch gescheitert, im zweiten Anlauf kam der Ball dann über Camoglu zum völlig freistehenden Toptorschützen der Karlsruher, der ungehindert zum 1:0 einnickte.

Erfurt musste aufpassen, nicht gleich noch höher zurückzuliegen. Die Karlsruher griffen weiter an, und so kam es auch bald, das zweite Tor für die Schwartz-Truppe. Wanitzek (19.) trat zum Freistoß an, Daniel Gordon köpfte völlig ungehindert zum 2:0 ein.

Das dritte Tor für die Karlsruher lag in der Luft. Zwar bemühte sich Erfurt, der KSC aber beschäftigte sie weiter. Defensiv war Erfurt deutlich zu schwach.

So kam Florent Muslija (31.) nach Flanke von Camoglu zu seiner Chance, der Ball flog aber am Tor vorbei. Im Gegenzug prüfte Merveille Biankadi (31.) Keeper Benjamin Uphoff, der zur Ecke klärte.

Anschlusstreffer

Diese brachte dann auch den Anschlusstreffer. Elias Huth (35.) sprang höher als die Karlsruher und verkürzte per Kopfball auf 2:1.

Nun waren wieder die Karlsruher gefragt, den Aufschwung der Erfurter zu unterbinden. Matthias Bader (40.) versuchte dies wenig später, sein Schuss brachte aber kaum Torgefahr. Auch eine Minute später ließ er die beste Chance liegen. Schleuseners Pass kam genau in seinen Lauf. Bader – völlig frei einlaufend verzog aber und legte die Kugel am Außennetz vorbei.

Schlussmann Philipp Klewin (44.) war es, der seine Erfurter dann im Spiel hielt, als er Schleuseners Schuss parierte. Zu einfach kamen die Karlsruher vors Tor der Gastgeber.

Erfurt hatte seine Möglichkeit nach einer Ecke kurz vor Abpfiff von Durchgang eins liegen lassen und so ging es mit der 2:1-Führungd es KSC in die Pause. "Die erste halbe Stunde war in Ordnung, nach dem Anschlusstreffer waren wir nicht so präsent", erklärte Teammanager Burkard Reich in der Pause.

Nach dem Seitenwechsel waren die Karlsruher, die mit Marco Thiede für Bader starteten ,weiter die agilere Mannschaft. So kam der KSC nach Ecke durch Anton Fink und wenig später nach einem Fehler der Erfurter zu seiner Möglichkeit durch Camoglu. Beide bekamen aber den Ball nicht über die Torlinie. Der KSC stand kurz vorm dritten Treffer.

Drängende Erfurter

Kurz darauf verwehrte der Schiedsrichter dem Karlsruher Trupp einem Strafstoß, nachdem Schleusener (55.) im Strafraum gelegt wurde. Glück hatten die Badener dann aber auch. Zwar ließen sie eigene Chancen liegen, die Latte verhinderte jedoch, dass man den Ausgleich hinnehmen musste.

Nach Erfurter Ecke knallte Tugay Uzhan (61.) die Kugel an die Latte und vergab das 2:2, ebenso wie wenig später Huth (66.), der an Uphoff scheiterte.

Auch Luka Odaks Schuss in der 71 Minute wurde geklärt. Während die Badener nach vorne nun weniger machten, war Erfurt am Zug und setzte die Karlsruher unter Druck, die immer einen Fuß dazwischen schieben konnten.

Lange mussten die Karlsruher Fans auf eine Chance ihres Vereins warten. Erst zehn Minuten vor Abpfiff hatte Schleusener die Möglichkeit, den Sack zuzumachen. Erfurts Kapitän Jens Möckel jedoch verhinderte dies in höchster Not. Wenig später verhinderte Klewin das Tor durch Schleusener.

 Eine MInute vor Abpfiff hatte KLewin keine Chance. Schleusener lief an, Wanitzek spielte ihm in den lauf und der Ball zwappelte zum 3:1 in den Maschen.

KSC: Uphoff – Bader (46. Thiede), Gordon, Pisot, Föhrenbach - Mehlem, Wanitzek – Camoglu (67. Lorenz), Muslija – Fink (78. Bülow), Schleusener.

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