Karlsruhe (dnw). Eine neue Serie wollte der Karlsruher SC gegen den F.C. Hansa Rostock starten und die positive KSC-Heimserie vor offiziellen 15350 Zuschauern beibehalten. Am Sonntag gelang dem KSC am Ende ein 0:0, die Heimserie blieb.

Mit Marcel Mehlem statt Kai Bülow waren die Karlsruher angetreten, mit Selcuk Alibaz stand bei den Gästen ein alter Bekannter der Karlsruher in der Startelf.

Die Karlsruher begannen offensiv gut, wurden aber die ersten Minuten nicht gefährlich. Die erste gute Möglichkeit des Wildpark-Trupps kam per Freistoß, den Marvin Wanitzek (14.) allerdings über den Kasten von Rostock-Keeper Janis Blaswich.

Bader verletzt sich

Der Gäste-Schlussmann war es auch, der nach Ecke und David Pisots (17.) Kopfball eingreifen musste, um die Kugel zur nächsten Ecke am Tor vorbei zu lenken. Auch dieser Standard wurde gefährlich für die Hansa, denn dieses Mal kam die Kugel auf Fabian Schleuseners Kopf. Auch hier war Blaswich zur Stelle.

In der 25. Minute spielte der KSC kurzzeitig nur noch zu zehnt. Matthias Bader war im Kampf um den Ball weggerutscht, hatte sich as Knie verdreht. Er musste raus, für ihn kam Marc Lorenz (28.). Am Montag soll es weitere Untersuchungen geben, erklärte Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Im Anschluss waren es erneut die Badener, die das Spiel bestimmten, Hansa konnte zwingende Chancen aber verhindern.

Chancen für Karlsruhe

Die nächste bekam der Wildpark-Trupp erst kurz vor Pausenpfiff, als David Pisot nach Freistoß abziehen konnte und nur knapp das Tor verfehlte. So ging es torlos in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kam sogleich der Gastgeber zu seiner Möglichkeit, konnte sie aber nicht in Zählbares ummünzen.

Dann kam die beste Möglichkeit. In der 51. Minute nahm Anton Fink die Kugel mit vors Tor, legte sie zu Fabian Schleusener, der aber an Blaswich scheiterte. Florent Muslija, der bald vor dem Tor auftauchte, bekam die Kugel ebenfalls nicht im Tor unter, nachdem ein Rostocker seinen Fuß dazwischen hielt und Muslija legte.

Im Anschluss waren es Pisot und Lorenz, die beide mit ihren Schüssen nur knapp das Tor verfehlten. Die Wildpark-Jungs waren die drängendere Mannschaft, kämpften sich ein ums andere Mal vors Tor und brachten Rostock in Bedrängnis.

Der letzte Pass fehlte aber noch. Dann in der 74. Minute flankte Marvin Pourie den Ball in den Strafraum, Schleusener sprang in den Ball und zwang mit seinem Kopfball Blaswich zur Parade.

Auf der Gegenseite kam Rostock nach Patzer von Muslija in gute Position. Bryan Henning (78.) und wenig später Mike Owuse scheiterten beide an Benjamin Uphoff.

Doch dann war es das Aluminium, das das Tor durch Schleusener verhinderte. Das hätte das 1:0 für den KSc sein müssen.

 

KSC: Uphoff, Bader (28. Lorenz), Gordon, Pisot, Föhrenbach, Mehlem (84. Stroh-Engel), Wanitzek, Thiede, Muslija, Fink (69. Pourie), Schleusener.

 

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