Karlsruhe (dnw). Im für die KSC-Anhänger Spiel der Spiele des Karlsruher SC gegen den SV Waldhof Mannheim im bfv-Pokalhalbfinale hat der KSC vor 14264 Zuschauern mit 4:0 (1:0) gewonnen. MIt dem Sieg ziehen die Karlsruher ins Finale ein, wo bereits der CfR Pforzheim wartet.

 

Mit sechs neuen Spielern war der KSC angetreten, um ins Finale einzuziehen. Von Beginn an versuchten beide Teams vors Tor zu kommen und ihre Chance zu erzwingen. Benedikt Koep (8.) war nach wenigen Minuten erstmals vor dem Kasten von Benjamin Uphoff aufgetaucht. Der Karlsruher Schlussmann hatte damit aber keine Probleme.

Die Wildparkjungs machten das Spiel, in den ersten zehn Minuten wurde man aber noch nicht gefährlich. Gefährlich sah dagegen die Kulisse aus – ein Großaufgebot an Polizeieinsatzkräften versammelte sich vor dem Gästefanblock.

Auf dem Platz wurde es für keines der Teams gefährlich. In den ersten 15 Minuten bekamen die Anhänger keine Chance zu sehen.

Wanitzek hämmert KSC zur Führung

Nicolas Hebisch (19.) war es dann, der Uphoff zum etwas ernsteren Eingreifen zwang. Gefährlich wurde Waldhof aber auch hier nicht.

Mit der ersten richtigen Chance sorgte dann Marvin Wanitzek (22.) dafür, dass die Mannschaft von Alois Schwartz in Führung ging. Waldhof hatte den Ball bereits geklärt, als Wanitzek an der Strafraumgrenze auftauchte und unhaltbar für den Gästekeeper abzog.

Waldhof war nun gezwungen, offensiver aufzutreten. Viel tat sich die nächsten Minuten nicht. Außer dem Tor gab es nach insgesamt 45 Minuten nichts weiter Erwähnenswertes.

Erst in der Nachspielzeit von Durchgang eins bekam Mannheim noch einen Eckball, den die Karlsruher klären konnten und zum Konter ansetzten und einen Einwurf auf ihrer Seite herausholten. Aus dieser ergab sich aber für den KSC keine Chance.

Weiter wenig Chancen

Chancenarm, unansehnlich, aber effektiv hatte sich die erste Halbzeit für die Karlsruher Jungs gestaltet. Die erste Chance saß und man führte.

"Es gab noch einiges zu beanstanden, müssen souveräner spielen gegen den Ball. Wir wollen das Spiel gewinne und ins Finale", so Dimitrios Moutas in der Pause. Kurz nach Wiederanpfiff gab es Dank des Pyro-Abbrennens der Mannheimer Anhänger eine kleine Unterbrechung.

Im Anschluss zeigte sich für die Fans kein anderes Bild. Auch wenn Waldhof es versuchte, gefährlich wurden sie nicht. Auch auf Seiten des KSC ergab sich die nächsten 20 Minuten keine Chance.

Dann musste Uphoff eingreifen. Nach Freistoß köpfte Michael Schultz (65.) gefährlich aufs Karlsruher Tor und der Schlussmann der Hausherren musste dringend eingreifen.

Im Gegenzug jedoch zappelte der Ball dann im Tor der Gäste. Ein schneller Gegenangriff, der Pass von Marco Thiede wurde abgefälscht und Marvin Pourie (66.) schob zum 2:0 für die Karlsruher ein.

Es dauerte nicht lange, da war der Ball wieder vor dem Mannheimer Tor. Florent Muslija flankte in den Strafraum, wo Fabian Schleusener (70.) wunderschön per Fallrückzieher zum 3:0 traf.

Die Karlsruher hatten die Partie im Griff und so kam auch A-Juniorenspieler Tim Kircher in die Partie. Weiter wurde Waldhof nicht gefährlich. Dagegen war es Pourie (90. +2), der auch zum zweiten Mal traf. Nachdem Schleusener die Kugel mit vors Tor genommen hatte, traf Pourie zum 4:0.

KSC: Uphoff, Föhrenbach, Pisot, Stoll, Thiede, Wanitzek, Bülow, Fahrenholz (63. Muslija), Camoglu (79. Kircher), Stroh-Engel (63. Schleusener), Pourie.

 

 

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