Pforzheim (dnw). Vergangenen Sonntag empfingen die Juniorz der Pforzheim Wilddogs die Heilbronn Miners und die Senioren die Kaiserslautern Pikes. Die Juniorz gewannen in einem dramatischen letzten Viertel mit 28:22, die Herren dominierten souverän mit 27:00 gegenüber den Gästen aus der Pfalz.

Das Wetter versprach hohe Temperaturen und strahlenden Sonnenschein an diesem Sonntagnachmittag im Holzhof-Stadion an der Kanzlerstraße in Pforzheim. So zog es schon zum Jugendspiel deutlich mehr Gäste als üblich ins Stadion. Doch hier mussten die Juniorz erst einmal mit einem Rückstand klarkommen. Heilbronn fing sofort mit aggressivem Laufspiel und hohem Pressing in der Defense an, was mit der 0:7 Führung belohnt wurde.

Juniorz mit 28:22
Doch zwei Touchdowns später, durch Runningback Timo Bittigkoffer, lagen die Juniorz zur Halbzeit mit 14:07 vorne. Nach der Halbzeit glich Heilbronn wieder aus, beide Teams schenkten sich nichts. Ein Pass auf Yannick Gienger brachte die Wilddogs wieder in Führung, doch Heilbronn zog nach. 22:22 im letzten Viertel. Der Offense-Spieler des Tages, Timo Bittigkoffer, machte mit seinem dritten Touchdown für die Wilddogs alles klar und so siegten die Juniorz mit 28:22 in einem spannenden Spiel gegen die Heilbronn Miners.
Die mittlerweile gut 800 Zuschauer im Holzhof-Stadion fieberten derweil dem Highlight des Tages entgegen. Begleitet von dem Heidelberger Rapper P!E betraten die Seniors durch blauen Rauch das Feld im Holzhof. Beim Kellerduell gegen den Tabellenletzten die Kaiserslautern Pikes, herrschte schon vor Anpfiff spürbare Dramatik in der Luft. Für die Wilddogs ging es um den Klassenerhalt für Kaiserslautern schon um Ehrenpunkte.
Bereits nach wenigen Spielzügen bewegte Quarterback Chris Treister den Ball selbst in die Endzone und die Wilddogs gingen mit 7:0 in Führung. Doch Kaiserslautern hielt dagegen. Mehrfach wechselte der Ballbesitz zwischen den Teams und die Defense der Wilddogs hielt gegen die Offense der Pikes an der eigenen 10-Yard Linie stand.

Wilddogs machen Druck
Runnigback Darren Harmon sorgte dann im zweiten Viertel für den Komfortabstand der Wilddogs. Mit starkem Lauf- und Passspiel überquerte die Offense das Feld, ehe Darren Harmon zum Touchdown durch die Mitte lief. 13:00 zur Halbzeit im Holzhof. Doch die Wilddogs dachten nicht daran den Druck rauszunehmen.
Beherzt setzte die Offense den Weg über das Feld in der zweiten Halbzeit fort, doch Ballverluste sorgten immer wieder für eine Unterbrechung der Vorwärtsbewegung. Die Defense der Wilddogs verteidigte abermals mit Bravur die Angriffe der Pfälzer. Zweimal in Folge standen diese tief in der Hälfte der Wilddogs und konnten aus dieser Situation doch keine Punkte generieren.
Die beiden Reciever Jochen Kemmner und Jürgen Kolodzjei machten dann im dritten und vierten Quarter den Punktestand für die Wilddogs fest. Mit 27:00 gewannen die Wilddogs vor heimischem Publikum gegen die Kaiserslautern Pikes und klettern so, vom achten auf den sechsten Tabellenplatz.

„Heute lief alles wie wir es uns gewünscht hatten“
„Heute lief alles wie wir es uns gewünscht hatten.“ Schwärm Vorstand Kai Höpfinger, „Die Mannschaft hat sich gut präsentiert und wichtige Punkte für den Tabellenplatz gesichert.“ Auch Head-Coach Bernd Schmitt ist mit der Leistung der Mannschaft zufrieden, auch wenn sein Urteil etwas weniger euphorisch ausfällt „Dieses Spiel musste gewonnen werden. Wir treffen noch auf drei sehr starke Gegner die uns alles abverlangen werden. Ich freue mich über den Sieg und die Punkte, doch die nächsten Spiele werden für den Klassenerhalt ebenso entscheidend sein, wie dieses Spiel heute.“
Die Zurückhaltung des Head-Coaches ist durchaus berechtigt. Die Montabauer Fighting Farmers haben gegen Ravensburg bewiesen, dass sie nicht zu unterschätzen sind und Albershausen und Freiburg liegen auf den Plätzen drei und vier. „Diese beiden Mannschaften stehen nicht ohne Grund auf den oberen Plätzen. Daher werden wir zusätzliche Zeit in die Gegneranalyse stecken um hier optimal vorbereitet zu sein.“ So Defense-Captain Michael Lang.
Die Wilddogs reisen am 11.07 zu den Motabauer Fighting Famers und am 19.07 zu den Albershausen Crusaders.  Am 26.07 geht es dann zum letzten Heimspiel gegen die Freiburg Sacristans wieder in das Holzhof-Stadion an der Kanzlerstraße. 
 

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