Erste Saisonniederlage: Wilddogs müssen Meisterfeier vertagen

Karlsruhe (pm) Die Pforzheim Wilddogs haben bei den KIT Engineers die erste Niederlage der Saison erlebt. Mit 31:14 ging die Partie an die Gastgeber. Ein stark geschwächter Kader der Pforzheim Wilddogs hielt am Anfang noch gut dagegen, doch die Partie wurde über die Distanz zum Kraftakt. Mehr als 100 Fans der Pforzheim Wilddogs waren zum Entscheidungsspiel mitgereist. Mit einem Auswärtssieg hätten die Pforzheim Wilddogs die Meisterschaft frühzeitig entscheiden können.

Engineers gehen früh in Führung

Die Engineers begannen mit dem Angriff und zeigten auch gleich, dass sie es ernst meinten. Nach drei schnellen Läufen und einem Pass befand sich ein Spieler im grünen Trikot in der Endzone der Wilddogs. 7:0 der Stand am KIT. Doch die Wilddogs antworteten prompt. Erst erlief Ryan Stroud das erste First-Down bevor er den Pass auf Nico Kastner in der Endzone warf. Mit dem Extrapunkt von Marvin Loth stand der Ausgleich von 7:7 auf der Anzeigetafel.

Doch die Engineers reagierten ebenfalls mit einem Pass in die Endzone, schon stand es 14:07. Die abschließende Angriffserie der Pforzheim Wilddogs nahm kein glückliches Ende. Der Pass von Ryan Stroud wurde abgewehrt und prallte an zwei Spielern ab bevor ihn ein gegnerischer Spieler sichern konnte. Die Engineers erhöhten dann zum 21:07. Kurz vor der Halbzeit verkürzte Ryan Stroud mit einem beherzten Lauf über außen zum 21:14. Den Engineers reichte es kurz vor dem Pfiff noch zu einem Field-Goal, 24:14 der Halbzeitstand.

Zweite Halbzeit: Wilddogs riskieren zu viel

Die mitgereisten Fans feuerten die Wilddogs lautstark zum Start der zweiten Halbzeit an, schließlich starteten jetzt die Wilddogs mit dem Ball. Doch die Defense des KIT ließ nur wenig zu, der Versuch eines Field-Goals wurde schließlich geblockt. Doch die Defense eroberte den Ball zurück. Dustin Heidt fing einen versuchten Touchdown-Pass der Gastgeber ab. Die Wilddogs schafften es darauf bis knapp vor die Endzone, doch im vierten Versuch misslang der Snap und Quarterback Ryan Stroud wurde von den Engineers zu Boden gerissen. Keine Punkte für die Wilddogs mehr in der zweiten Halbzeit.

Die Engineers hingegen setzten kurz vor Ende nochmal nach und erhöhten zum 31:14. Den Wilddogs hingegen wollte jetzt nichts mehr gelingen. „In der zweiten Halbzeit wollt uns nichts mehr gelingen. Wir wollten es dann mit aller Gewalt und riskierten zu viel.“ So Defense-Captain Michael Lang. Auch Head-Coach Kevin Murphy ist nicht begeistert vom Ausgang des Spiels „Das es hart wird, war uns klar. Wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgehalten. Doch in der zweiten Hälfte machten sich unsere Ausfälle deutlich bemerkbar. Jetzt haben wir zwei Wochen um zu regenerieren und die Manschaft auf das Endspiel vorzubereiten.“

Durch dieses Ergebnis ist jetzt der letzte Spieltag der Pforzheim zugleich der Entscheidungsspieltag um die Meisterschaft in der Regionalliga. Die Gäste am 30. Juli sind die direkten Verfolger der Pforzheim Wilddogs, die Weinheim Longhorns. Beide Mannschaften entscheiden die Teilnahme an der Relegation zur GFL2 an diesem Spieltag unter sich. Die Pforzheim Wilddogs haben dabei den Heimvorteil, schließlich ist der Holzhof in Pforzheim das lauteste Stadion der Liga.

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