Schonfrist für Top-Spieler: Rhinos mit geplanten Pleiten vor den Playoffs

Rheinmünster (ndm) Die Baden Rhinos haben sich zum Abschluss der Vorrunde zwei planmäßige Niederlagen abgeholt. Um die Top-Spieler zu schonen, trat Coach Pascal Winkel gegen Mannheim (3:7) und Heilbronn (1:8) nur mit einer Rumpftruppe an.

Zwei Niederlagen zum Vorrunden-Abschluss

Die Vorrunde der Eishockey-Regionalligasaison 2017/2018 ist seit Sonntagabend Geschichte. Nach der 3:7 Heimpleite gegen Mannheim ist der ESC Hügelsheim auch am Sonntag beim Tabellenzweiten Heilbronn nur mit einer Rumpftruppe angetreten und hat die vielen erkrankten Spieler für die Playoffs geschont. Bereits vor den beiden Spielen war klar, dass die Baden Rhinos das Halbfinalticket in der Tasche haben. Dennoch waren Fans und Spieler mit der gezeigten Leistung am Samstag nicht zufrieden. Einen Tag später unterlagen die Rhinos zwar auch in Heilbronn mit 1:8, in Sachen Einsatz und Kampfwillen konnte man der Truppe allerdings keinen Vorwurf machen.

Trainer sauer auf Schiedsrichter-Entscheidungen

Engagiert nahmen die Rhinos das Spiel gegen die voll besetzten Eisbären an, hatten in der 4. Minute aber Pech, als Abwehrspieler Dech seinen Schläger in einen Schuss hielt und ins eigene Tor abfälschte. Auch in der Folge hatten die Rhinos gute Offensivszenen und den Ausgleich auf dem Schläger, wurden aber wieder eiskalt erwischt, als die Schiedsrichter überraschend auf Penalty entschieden, den Rupp sicher verwandelte. Trainer Pascal Winkel war zum ersten Mal bedient: "Wenn das ein Penalty war gibt es davon hundert pro Saison."

Heilbronn im Powerplay konsequenter als Rhinos

Überhaupt war das Schiedsrichterquartett überfordert und brachte mit fragwürdigen (Nicht-)Entscheidungen gegen beide Mannschaften unnötige Emotionen ins Spiel, was einige Male zur Eskalation und zu 80 Strafminuten führte. Der Mittelabschnitt war dabei der Höhepunkt, acht Strafzeiten gegen Heilbronn und sechs gegen Hügelsheim führte zu fünf weiteren Treffern der Gastgebern, weil diese sich im Powerplay einfach konsequenter als die Rhinos zeigten. Eine neuerliche Rudelbildung nach dem zweiten Drittel hätte fast zu einem Spielabbruch geführt, die beiden Trainer und Schiedsrichter einigten sich aber darauf das Spiel trotz aller Widrigkeiten fortzusetzen.

Erster Halbfinale gegen Bietigheim-Bissingen

Eisbären-Coach Bernhard erkannte offensichtlich auch für seine Spieler ein erhöhtes Strafenrisiko und setzte seine Topspieler Filobok und Schreyer fortan nicht mehr ein. Tatsächlich beruhigte sich der Spielverlauf etwas, was sich auch auf die Tore auswirken sollte. Noel Johnson erzielte in der 43. Minute -zwar deutlich nach einem Pfiff- den Ehrentreffer, erhielt aber die Anerkennung zum 1:7. Ein letztes Überzahlspiel brachte in der Schlussminute den Hausherren den 8:1 Endstand ein. Nun kommt es am Samstag um 15:15 Uhr in Bietigheim-Bissingen zum ersten Halbfinalspiel der Rhinos. Die Eisbären Heilbronn empfangen im anderen Halbfinale den Namensvetter aus Eppelheim. Zwei Gewinnspiele sind notwendig um ins Finale einzuziehen.

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