Bundesverfassungsgericht Karlsruhe abgesperrt

Karlsruhe (as) Am Bundesverfassungsgericht Karlsruhe gab es heute einen stundenlangen Einsatz der Bundespolizei. Das Gelände war abgesperrt. Dort wurde ein verdächtiger Brief in der Poststelle gefunden und von Spezialisten untersucht. Das Gebäude musste geräumt und durchkämmt werden. Warum von dem Brief eine mögliche Gefahr ausgegangen sein könnte, wollte die Polizisten nicht mitteilen.

Stand 15:45 Uhr: Wie sich herausgestellt hat, war der verdächtige Brief letztendlich harmlos. Wer ihn verschickt hat, und was daran komisch erschien, hat die Bundespolizei nicht mitgeteilt. Der Staatsschutz ermittelt aber.

Die Bundespolizei teilte mit: "Heute Vormittag gegen 10.15 Uhr ging auf der Poststelle des Bundesverfassungsgerichts eine verdächtige Briefsendung ein. Die Bundespolizei wurde umgehend informiert. Das betreffende Gebäudeteil drei, in dem sich auch der Sitzungssaal befindet, wurde geräumt und der Nahbereich absperrt. Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe untersuchte im Anschluss mit Hilfe verschiedener Messtechniken den verdächtigen Gegenstand auf atomare, biologische und chemische Stoffe. Das Ergebnis verlief negativ. Spezialkräfte der Bundespolizei haben im Anschluss weitere Untersuchungen durchgeführt. Im weiteren Verlauf wurde die verdächtige Briefsendung geöffnet. Hierzu wurde der Absperrradius im Nahbereich des Bundesverfassungsgerichtes erweitert. Nach Abschluss der Untersuchungen des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei wurde der Gegenstand letztendlich als ungefährlich eingestuft. Gegen 15:00 Uhr wurden die Absperrmaßnahmen aufgehoben. Der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Karlsruhe wird die weiteren Ermittlungen übernehmen. Im Einsatz waren zwölf Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, fünf Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe- Abteilung ABC-Zug- der Rettungsdienst sowie ein Notarzt, Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe, Beamte des Staatsschutzes und Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

Stand 15.30 Uhr: Der Polizei-Einsatz ist beendet. Die Absperrungen wurden wieder aufgehoben. Was in dem verdächtigen Brief war, der in der Poststelle des BVG gefunden wurde, wurde nicht bekannt.

 

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Stand 14.30 Uhr: Wie die Bundespolizei auf regio-news.de-Anfrage sagte, handelt es sich bei dem verdächtigen Gegenstand um einen Brief. Was dem geschulten BVG-Personal in der Poststelle daran komisch vorkam, wollten die Ermittler noch nicht sagen. Die Experten sind immer noch dabei, den Brief zu untersuchen. Dementsprechend gelten die Absperrung auch noch. Die Bundespolizei kann noch nicht einschätzen, wie lange sich der Einsatz noch hinziehen könnte. 

Stand 13.30 Uhr: Der verdächtige Gegenstand wurde in der Poststelle des Bundesverfassungsgerichtes geortet und wird derzeit von Spezialkräften untersucht. Aus Sicherheitsgründen wurde der Absperrradius erweitert. Im Moment ist noch nicht bekannt, um was für eine Postsendung es sich handelt und warum eine mögliche Gefahr davon ausgehen könnte. 

Stand 12 Uhr: Nach ersten Informationen von Carolin Bartelt, Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe ist der Verkehr nicht beeinträchtigt, außerdem können auch die meisten Fuß- und Fahrradwege in der Nähe genutzt werden. Um was für einen Gegenstand es sich handelt, wollten die Ermittler noch nicht sagen. Wir berichten nach.

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